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- Polypropylen
- Ø = ca. 320 mm
- Mit Deckel und mit flachem Griff
- autoclavierbar bis 130 °C
- einzeln verpackt in Polyhülle
- elfenbeinfarben
- schlagfestes
Ein Steckbecken, auch bekannt als Stechbecken, Schieber, Bettschüssel oder Bettpfanne, ist ein Behältnis für die Ausscheidung von Kot und Urin im Liegen. Es wird vor allem in Krankenhäusern eingesetzt. In der Umgangssprache werden auch die Begriffe Schieber (von unterschieben), Topf oder Thrönchen verwendet.
Sinn der Bettpfanne ist es, Patienten oder Pflegebedürftigen, denen Bettruhe verordnet worden ist beziehungsweise die durch Lähmungen oder Immobilität am Aufstehen gehindert sind, den Stuhlgang und/oder die Miktion ohne Gang zum Toilettenstuhl zu ermöglichen und die Ausscheidungen im Bett vorzunehmen. Bettpfannen werden bisher meistens aus Edelstahl oder selten aus Kunststoff hergestellt. Ältere Modelle aus emailliertem Blech wurden wegen ihrer leicht zu beschädigenden Oberfläche unmodern. Zum Transport der Stechbecken gibt es eine passende Abdeckung (Deckel), um Personal und Dritte möglichst nicht durch Geruch oder Anblick der Ausscheidung zu belästigen.
Stech- oder Steckbecken sind Medizinprodukte der Klasse I Medizinproduktegesetz (MPG) und müssen im klinischen Umfeld nach festgelegten Maßgaben gereinigt werden.[2] Früher musste das Stechbecken von Hand gereinigt werden, eine Technik, die bis heute in der ambulanten und häuslichen Pflege verbreitet ist. In professionellen Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern wird das Stechbecken in einem Steckbeckenreiniger auf Knopfdruck mechanisch gereinigt und thermisch oder chemisch desinfiziert.
